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Highlights von Jordanien

Über den Schichten der Antike liegt ein Land von faszinierender Schönheit und großen Gegensätzen: Das Jordan-Tal, fruchtbar und in beständigem Wandel, die Wüsten-Canyons, unermesslich und still.

Moschee König Abdullah I in Amman bei Nacht © Jordan Tourism Board

Moschee König Abdullah I in Amman bei Nacht © Jordan Tourism Board

Hier findet man Berge, prächtige Burgen und Jagdschlösser, die unheimliche Wildnis von Wadi Rum, die Korallenriffe des Roten Meeres wie auch erholsame Kurorte in der Region des Toten Meeres. Außerdem stehen hier Monumente aus jedem Zeitalter der Menschheit, gekrönt von der aus Fels gemeißelten Stadt Petra.

Amman – Ein geeigneter Ausgangspunkt für jede Reise durch Jordanien ist die vibrierende Hauptstadt Amman, deren Bewohner die Metropole in eine lebhafte Mischung aus Antike und Moderne verwandeln. Dank ihrer optimalen und zentralen geographischen Lage erreicht man von hier aus sämtliche Sehenswürdigkeiten des Landes in maximal fünf Autofahrstunden. Ein Bummel durch die Läden und Märkte (arab.: Suq, pers.: Bazar)) darf bei keinem Stadtbummel fehlen. Menschen, die vor den Geschäften mit Händlern feilschen oder im Kaffeehaus eine Wasserpfeife (Nargilah) genießen, hinterlassen einen wahren orientalischen Eindruck. Viel ruhiger dagegen geht es im Römischen Theater im Herzen der Altstadt zu, das mit insgesamt 6.000 Plätzen und erhöhte Bühnen zum Verweilen einlädt. Die viel gepriesene Akustik bewirkt, dass man auch auf den obersten Rängen hören kann, was unten auf der Bühne gesprochen wird. Bei Sonnenuntergang lässt sich der Tag am Besten vom 837 Meter hoch gelegenen Zitadellenhügel mit herrlichem Ausblick auf die “weiße Stadt” ausklingen.

Colonnaded Street in Jerash © Jordan Tourism Board

Colonnaded Street in Jerash © Jordan Tourism Board

Jerash bzw. Gerasa – Etwa eine Stunde nördlich von Amman liegt Jerash, das antike Gerasa. Die Stadt ist weltweit die besterhaltene römische Siedlung. Es fällt dem Besucher nicht schwer, sich auszumalen, wie hier einst der Handel blühte und reiche Kaufleute mit ihren Wagen die Kolonnadenstraße entlang fuhren. Die Pflasterung ist noch original erhalten und aufmerksamen Beobachtern entgehen nicht die Wagenspuren, die schwere Gefährte einst hinterlassen haben. Die Akustik im Südtheater ist einmalig, insbesondere während des Jerash-Festivals, das hier jedes Jahr im Juli und August stattfindet.

Totes Meer – Seit Jahrtausenden ist die Heilwirkung des größten Binnengewässers von Jordanien, das knapp 400 Meter unter dem Meeresspiegel liegt, bekannt. Beinahe schwerelos liegt der Reisende im Wasser und kann dabei ganz entspannt in der Urlaubslektüre schmökern.

Nebo – Jordanien bietet dem Besucher auch einige biblische Schauplätze, z.B. dem Berg Nebo, der zugleich Todes- und Bestattungsort des Propheten Moses sein soll. Durch frühe byzantinische Christen war an dieser Stelle eine kleine quadratische Kirche erbaut und später erweitert worden. Über sechzig Jahre Ausgrabungen brachten eine Basilika und eine große Anzahl von Klostergebäuden zutage. Von einer der Terrassen bietet sich ein atemberaubender Blick vom Jordantal über das Tote Meer bis hin zu den Dachspitzen Jerusalems und Bethlehems.

Madaba – Auch die Mosaikenstadt Madaba ist nur wenige Minuten entfernt. Die Hauptattraktion von Madaba liegt den Touristen in einer heutigen griechisch-orthodoxen Kirche der St. Georgskirche sozusagen zu Füßen. Auf dem Kirchenboden befindet sich eine aus zwei Millionen farbigen Mosaiksteinchen gefertigte Palästina-Landkarte aus dem 6. Jhd.

Wadi Mujib & Ma’in – Nicht nur geschichts- und kulturinteressierte Urlauber kommen in Jordanien auf ihre Kosten, auch für Aktivurlauber gibt es ein umfassendes touristisches Angebot, z.B. mehrstündige Wandertouren durch das Wadi Mujib. Die Wanderroute führt durch beeindruckende Felsmassive und teilweise hüfthohes warmes Wasser bis zum Toten Meer. Außerdem sehenswert sind die in der Nähe liegenden heißen Quellen von Hammamat Ma’in. An die 60 dieser Quellen sprudeln aus der Tiefe des Gesteins und stürzen sich in bis zu 45 Meter hohen Kaskaden ins Tal.

T.H. Lawrence beschrieb das Wadi Rum als «unermesslich, vom Echo widerhallend und göttlich» © Jordan Tourism Board

T.H. Lawrence beschrieb das Wadi Rum als «unermesslich, vom Echo widerhallend und göttlich» © Jordan Tourism Board

Petra – Einst Hauptstadt der Nabatäer ist Petra heute eines der “Neuen Sieben Weltwunder”, UNESCO-Weltkulturerbe und der Höhepunkt einer jeden Reise in das Haschemitische Königreich Jordanien. Bereits der Ausblick aus dem Hotelfenster ist viel versprechend, die von der untergehenden Sonne in warmen Rottönen angestrahlten Felsen von Wadi Musa. Die rosarote Stadt erreichen Reisende durch einen 1 ½ Kilometer langen Siq – eine natürliche, durch Erdbeben entstandene Felsspalte. Am Ende des schmalen Durchganges bietet sich dann das wohl bekannteste und meist fotografierte Motiv der Stadt: das Schatzhaus El Kazneh. Mit den imposanten Maßen von 40 Metern Höhe und 25 Metern Breite ist es das Wahrzeichen von Petra und seine Fassade ist weltberühmt. Unvergessliche Eindrücke nehmen Urlauber auch von der Königswand mit nach Hause. Sie beherbergt eine Reihe von herrlichen Königsgräbern aus dem ersten und zweiten Jahrhundert nach Christus. Aus der Zeit der Nabatäer, deren Reich seine Blütezeit vom ersten Jahrhundert vor bis zum Ende des ersten Jahrhunderts nach Christus hatte, stammt eine Opferstätte. Nach insgesamt 860 Stufen erreicht man bei meist strahlend blauem Himmel und sommerlich heißen Temperaturen das Kloster Ed Deir. Der Aufstieg lohnt in jedem Fall, denn der Blick und die Ruhe sind unvergesslich. Der Rückzug aus Petra gegen Abend lässt sich jedoch auch hervorragend auf einem bequemen Kamelrücken antreten.

Wadi Rum – Nur neunzig Minuten Autofahrt trennen Petra und das Abenteuer Wüste. Ein Erlebnis der außergewöhnlichen Art verspricht die Übernachtung in einem Beduinenzelt mitten in der Wüste. Gemütlich hergerichtete Zweimannzelte mit echten Feldbetten und Nachttischlampen in Form von Kerzen in braunen – mit Sand gefüllten – Papiertüten sogen für eine wohligen Atmosphäre, auch jenseits der Zivilisation und bieten vor allem abends ein imposantes Bild. T.H. Lawrence beschrieb das Wadi Rum als “unermesslich, vom Echo widerhallend und göttlich”. Per Jeep lässt sich die prächtige Wüstenlandschaft, die durch ihre bizarren Felsformationen und ihre unendliche Weite besticht, am besten erkunden. Urlauber können diese Schönheit jedoch auch in einem Heißluftballon bestaunen oder per Pedes erforschen.

Aqaba, Jordaniens Fenster zum Meer – Nur eine Stunde mit dem Auto vom Wadi Rum entfernt liegt das Rote Meer mit seiner beeindruckenden Unterwasserwelt. Die Riffe von Aqaba gedeihen prächtig, sind gesund und mit einer Vielzahl von Korallen und Fischen geschmückt. Mit Flossen, Schnorchel und Taucherbrille ausgestattet erkundigt man die wunderschöne Unterwasserwelt am besten. Wer es etwas gemütlicher mag, bucht eine Fahrt mit dem Glasbodenboot oder gönnt sich einen kühlen Drink am Hafen und beobachtet das bunte Treiben.

Century Park Amman: Das Mittelklassehotel Century Park Amman ist Ausgangspunkt zur Entdeckung der Hauptstadt von Jordanien. Nach dem Besuch der Altstadt finden Sie zur abendlichen Unterhaltung Restaurants und Boutiquen in unmittelbarer Nähe.
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